Startseite / Über uns

Seit 1998 kümmern wir uns um Menschen in Not in Aschaffenburg – ehrenamtlich geführt, spendenfinanziert und unabhängig von Parteien und Kirchen.

„Die Welt können wir nicht verändern – aber unsere Stadt.” Mit diesem Gedanken wurde Grenzenlos 1998 gegründet, und er ist bis heute unser Leitmotiv.

Wir helfen dort, wo Menschen von Armut betroffen und auf Hilfe angewiesen sind: in sechs Einrichtungen mitten in der Stadt und in drei Hilfsprojekten. Der gesamte Vorstand arbeitet ehrenamtlich, viele Verwaltungsaufgaben erledigen ebenfalls Ehrenamtliche. So kommt jeder gespendete Euro dort an, wo er am dringendsten gebraucht wird – und versickert nicht im Verwaltungsapparat.

Rund zwei Millionen Euro kostete diese Arbeit im Jahr 2024 – für Miete, Wareneinkauf, Personal und Energie. Den größten Teil davon decken Spenden. Diese Unabhängigkeit von öffentlichen Zuschüssen erlaubt uns, selbst zu entscheiden, wann wir was für wen tun. Wir arbeiten politisch und konfessionell ungebunden.

Bei allem, was wir tun, stehen die Würde der Menschen und die Wertschätzung ihnen gegenüber im Mittelpunkt.

SEIT 1998
aktiv für Menschen in Not in Aschaffenburg
6
Einrichtungen mitten in der Stadt
5 Tonnen
gespendete Lebensmittel – jeden Tag gesammelt
150.000 KM
legen unsere sechs Kühltransporter pro Jahr zurück
2 MIO €
Jahresbudget – hauptsächlich durch Spenden finanziert

Fünf Menschen verantworten diese Arbeit – alle ehrenamtlich, seit Jahren.

Harry Kimmich
Ehrenamtlicher VorsitzenderHarry KimmichKaufmann
Dr. Hermann Ammerschläger
Ehrenamtlicher stellvertretender VorsitzenderDr. Hermann AmmerschlägerArzt
Diane Waterstradt
Ehrenamtliche stellvertretende VorsitzendeDiane WaterstradtAnwältin
Dr. Dominik Banhold
Ehrenamtlicher VereinskassierDr. Dominik BanholdStudienrat
Petra Münzel
Ehrenamtliche SchriftführerinPetra MünzelRentnerin

Von einer Weihnachtsfeier, zu der kein Gast kam, bis zu sechs Einrichtungen.

  1. 2026
    Bayerischer Verdienstorden für Harry Kimmich

    Für Jahrzehnte Einsatz für benachteiligte Menschen in der Region. Die Auszeichnung gilt dem Vorsitzenden – und damit allen, die mitmachen.

  2. 2023
    25 Jahre Grenzenlos

    Ein Vierteljahrhundert getragen von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, Mitarbeitenden, Spendern und Paten.

  3. 2022
    Unterfränkischer Ehrenamtspreis

    Die Stiftung Versicherungskammer zeichnet den Verein aus. Das Preisgeld geht direkt in den Zukauf dringend benötigter Lebensmittel.

  4. 2021
    Ludwig 17 öffnet

    Duschen, Wäsche waschen, Kaffee trinken, Handy laden, ein Buch lesen – kostenlos, auch für durchreisende Obdachlose.

  5. 2021
    Tierwohl startet – heute Tierdoc

    Kostenlose Tiersprechstunde mit ehrenamtlichen Tierärztinnen und Tierärzten, dazu günstiges Futter. Damit niemand sein Tier abgeben muss.

  6. 2020
    Eine Million Lebensmittel über „Eins für Grenzenlos"

    Die Gemeinschaftsaktion mit EDEKA Stenger: ein Produkt mehr kaufen und spenden. Der Handel verdient daran nichts.

  7. 2020
    Corona

    Café und Kindernest müssen schließen, die Schülerhilfe fällt aus. Nach wenigen Tagen gibt es warmes Essen zum Mitnehmen und im Kaufhaus fertig gepackte Tüten. Die Sozialberatung bleibt durchgehend offen.

  8. 2019
    Raus aus dem Alltag

    Busreisen, Strick-Treff und Kinobesuche für Seniorinnen und Senioren. Gegen die Einsamkeit hilft kein Lebensmittelpaket.

  9. 2019
    Ferienprogramm für Kinder

    Der Auftakt: zwei Busse, fast 60 Kinder, ein Tag im Freizeitpark. Seither jedes Jahr.

  10. 2018
    Museumscard und Freizeit-Card

    Freier Eintritt in die Aschaffenburger Museen und ins Stadtbad – Teilhabe gehört zum Leben wie Essen und Wohnen.

  11. 2016
    Zukunft ohne Grenzen wächst

    Hausaufgabenhilfe und Förderunterricht an fünf Aschaffenburger Grundschulen. Bildung ist das beste Mittel gegen Armut.

  12. 2016
    Stromspar-Check

    Stromsparhelfer kommen kostenlos ins Haus, erfassen den Verbrauch und bauen Sparartikel ein. Alte Kühlgeräte werden getauscht – die Kosten gleicht die Ersparnis aus.

  13. 2014
    „Eins für Grenzenlos" beginnt

    Mit der Familie Stenger entsteht die Gemeinschaftsaktion, die im Kaufhaus bis heute die Regale füllt.

  14. 2012
    Kultur ohne Grenzen startet

    Colos-Saal und Kabarett im Hofgarten stellen Eintrittskarten zur Verfügung. Wer wenig hat, soll nicht auch noch draußen bleiben müssen.

  15. 2012
    Bundesverdienstkreuz für Harry Kimmich

    Der Gründer nimmt die Auszeichnung stellvertretend für das ganze Team entgegen.

  16. 2012
    Brandstiftung im Sozialzentrum

    Rund 400.000 Euro Schaden. Sieben Tage später läuft die Lebensmittelausgabe in Ersatzräumen wieder – die Hilfsbereitschaft der Stadt war überwältigend.

  17. 2009
    Bürgermedaille der Stadt Aschaffenburg

    Verliehen an Harry Kimmich für sein soziales Engagement.

  18. 2008
    Das Sozialzentrum in der Kolpingstraße öffnet

    Kaufhaus, Sozialberatung und Kleiderkammer unter einem Dach. Mehr Platz, um mehr Menschen zu helfen.

  19. 2002
    Der Grenzenlos-Pass wird eingeführt

    Ein Ausweis für alle, deren Einkommen unter der Pfändungsfreigrenze liegt – und der Schlüssel zu allen Angeboten des Vereins.

  20. 2002
    Das Kindernest zieht in die Herstallstraße

    Stundenweise Betreuung für Kleinkinder – damit Eltern Zeit für Arztbesuche, Job- und Wohnungssuche haben.

  21. 2002
    Die Sozialberatung entsteht

    Der Verein stellt einen Sozialarbeiter fest an – das dritte Projekt in drei Jahren, finanziert fast vollständig aus Spenden.

  22. 2000
    Das Kaufhaus Grenzenlos entsteht

    Der Andrang im Café war zu groß geworden. Gespendete Lebensmittel bekommen eigene Räume in der Herstallstraße.

  23. 1999
    Das Café in der Frohsinnstraße öffnet

    Bis heute werden hier täglich bis zu 140 Menschen mit warmen Mahlzeiten versorgt – bedient wie im Restaurant.

  24. 1998
    Gründung des Vereins

    Harry Kimmich gründet mit engagierten Mitbürgerinnen und Mitbürgern den Grenzenlos e.V. Eintrag ins Vereinsregister am 8. Oktober.

  25. 1997
    Essen gegen Kälte

    Am Anfang stand eine Weihnachtsfeier, zu der kein Gast kam – die Hemmschwelle war zu hoch. Also lud Harry Kimmich Freunde und Geschäftsleute in sein Wirtshaus „Zum Fegerer". Fast 9.000 Mark kamen zusammen.

Ob mit Geld, Zeit oder Sachspenden – jeder Beitrag kommt direkt bei den Menschen an.